II. Konsum als Stahlbad

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Über wahren Rausch und die Illusionen der Anderen

Thema Konsum – 30 Minuten mit Nachspielzeit. UNCUT.

Leider sind wir alle Odysseus am Mast. Denn Fun ist ein Stahlbad. Wir lesen einen Genussphilosophen aus Wien gegen die Spaßbremse des 20. Jahrhunderts schlechthin.

Wobei es ganz ohne Konsum nicht geht. Wir müssen uns Teile der Welt einverleiben und wieder ausscheiden.

Aber was ist mit FUN wenn der beat dropped und man richtig schön einen drin hat!?

ENDLICH EINFACH MAL SPAß HABEN!!!

Ein Lebensgefühl konsumieren.

Auf Konsum folgt schon deshalb Leere, weil Konsum dauerhaft nicht möglich ist.

Wahrer Rausch ist Todesnähe. Wahres Glück bedeutet, sich großer Gefahr aussetzen. Fun und Eventkultur sind leerer Exzess und machen müde. Wir sind zwar dabei, aber haben wenigstens schlechte Laune.

Ein Schritt tiefer in die Dialektik der Aufklärung: In der liberalen Gesellschaft ist der Zwang nicht verschwunden, er ist nur subtiler.

Literatur:

Adorno/Horkheimer: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, New York 1944/ Amsterdam 1947.

Pfaller, Robert: Die Illusionen der anderen. Über das Lustprinzip in der Kultur, Berlin 2002.

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