In der letzten Folge unserer Tetralogie widmen wir uns den beiden letzten großen Interpreten im Diskurs der Ideologie: Peter Sloterdijk und Slavoj Žižek. Trotz einer gewissen Nähe wollen sie sich voneinander absetzen und den Diskurs der Ideologie auf ihre Weise zu einem Abschluss bringen: entweder indem sie über die Unmöglichkeit seines Gelingens aufklären (Sloterdijk) oder aber ihn mit den Mitteln einer psychoanalytisch fundierten Theorie des Begehrens fortsetzen (Žižek). Während wir bei Sloterdijk über die verhohlenen idealistischen Annahmen der marxistischen Gesellschaftstheorie aufgeklärt werden, verschiebt Žižek das gesamte ideologische Unwesen in die Sphäre der Praxis, wo es immer schon am Werk ist, auch wenn wir davon wissen. Gerahmt ist unsere Folge von einem Kopienstreit (Hörspiel) und einer kuriosen Kriminalgeschichte, die Bruno aus dem Trottelverein überliefert.
Inhalt:
00:00:00 Hörspiel
00:05:36 Wiederholung und Einleitung mit Adorno
00:11:52 Sloterdijks Auftritt im Ideologie-Diskurs mit “Die Kritik der zynischen Vernunft”
00:42:19 Žižeks remarxisierende Antwort in “Das erhabene Objekt der Ideologie”
01:17:24 Geschichten aus dem Trottelverein
Literatur:
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft, Frankfurt am Main 1983.
Žižek, Slavoj: The Sublime Object of Ideology, London 1989.
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