29. Der Weltbrand

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Mit Sloterdijk von prometheischen Peinlichkeiten zur globalen Brandstiftung

Interview-Coup! Slavoj Žižek war bei uns zu Gast. Außerdem: Lachen & Weinen berichtet von der phil.cologne. Lachen & Schmelzen hat Sloterdijk gelesen. Es ist endlich mal wieder eine bunte Folge geworden. Den unverständlichsten Satz der Woche liefert Marx. Und Maxim Klusch hat für die 10. Popmusikanalyse die deutschen Charts gehört. — Sloterdijk reduziert in seinem neusten Essay die Geschichte unserer Spezies auf die Pyrotechnik. Auch in Zeiten, als Chinaböller noch nicht erfunden waren, fackelte der Mensch Sachen ab; vorwiegend Bäume. Und wir lernen, dass die Waldbrände gegenüber dem Weltbrand das geringere Übel wären. Doch wir brennen bereits seit 250 Jahren die Urwälder ungeheurer Vorzeiten ab, die wir eigentlich hätten in der Erde lassen sollen. Ob Sloterdijk dabei subtil eine FDP Agenda verfolgt (ja), ob es seine rechtsliberale oder ökolinke Wende bedeutet – hin oder her! Er bleibt der geistreichste, lebendste – also noch lebendige – Rhetoriker.

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